Story-Mapping

Das Story-Mapping ist eine Methode zum Anordnen von User-Storys, um eine ganzheitlichere Ansicht darüber zu erhalten, wie sie in die gesamte Benutzererfahrung passen.

Auf einer horizontalen Achse angeordnet, sind die grundlegenden Schritte der Customer Journey (manchmal als Epics bezeichnet) in chronologischer Reihenfolge angeordnet, basierend darauf, wann ein Benutzer die bestimmte Aufgabe in Bezug auf seinen gesamten Arbeitsablauf mit dem Produkt ausführen würde.

Einzelne User Stories werden unter den größeren Schritten angeordnet, unter denen sie aufgerollt werden. Wenn eine Story Map abgeschlossen ist, können Sie alle Arten der Interaktion eines Benutzers mit einem Produkt in einer einzigen logischen Ansicht anzeigen, die von der ersten Interaktion bis zur Fertigstellung des gesamten Benutzerziels reicht.

Das Story-Mapping kann an einem Whiteboard oder einer Metaplanwand mit Post-Its und Klebeband durchgeführt werden. Idealerweise nimmt das gesamte Team daran teil, die Hauptschritte der User Journey zu identifizieren und anschließend den Schritten User Stories zuzuweisen. Jede User Story wird in der Gruppe besprochen.

Zweck des Story-Mappings ist es, ein vollständiges Bild davon zu zeichnen, wie ein Produkt entlang der Journey verwendet wird. Der prozessuale und kundenorientierte Blick geht oftmals durch die Entwicklung zu vieler Feature verloren. Gerade in agilen Projekten ist dies eine Gefahr, da sich die Teams die meiste Zeit im jeweiligen Sprint auf konkreten Aufgaben konzentrieren und nicht auf das Gesamtbild.

Story Mapping identifiziert hier leicht Lücken in Funktionen oder Schritten der User Journey (den Epics), auf die sich ein Team stärker konzentrieren sollte. Somit werden Lücken in der Benutzererfahrung und damit mögliche Abbrüche in der späteren User Journey visuell sichtbar. Eine Story Map ist ein hervorragendes Werkzeug für die Priorisierung von Features und bereitet somit die Sprint-Planung und das Roadmapping ideal vor.

Ebenfalls lässt sich mittels Storymapping wunderbar ein MVP (Minimum Viable Product) identifizieren, und eine Vorschau auf die nachfolgende Releases ableiten (was fehlt, was vorhanden sein muss / sollte / könnte).

Die häufigste Verwendung von Story Mapping ist die Verwendung als Alternative zum flachen Backlog-Management. Dies wird durch den visuellen Kontext erreicht. Im Gegensatz zu Flat Backlogs zeigt die Story Map die Bedeutung jeder Funktion im Kontext der gesamten User Journey.

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