Design Thinking

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  • Design Thinking ist eine systematische Herangehensweise an komplexe Problem-stellungen aus allen Lebensbereichen. Im Gegensatz zu vielen Herangehensweisen in Wissenschaft und Praxis, die von der technischen Lösbarkeit die Aufgabe angehen, stehen Nutzerwünsche und -bedürfnisse sowie nutzerorientiertes Erfinden im Zentrum des Prozesses. Design Thinker schauen durch die Brille des Nutzers auf das Problem und begeben sich dadurch in die Rolle des Anwenders.

  • Beim Design Thinking ist es das Ziel, den Nutzer intensiv zu beobachten und besser zu verstehen, um so ein tieferes Problemverständnis zu erhalten und so stärker nutzerzentrierte Lösungen zu entwickeln. Die Methode ist agil und humanzentriert, da die erarbeiteten Möglichkeiten stetig am Nutzer-Feedback gemessen werden. Die Prozesse wechseln zwischen Divergenz und Konvergenz, um Chancen zu erforschen und Entscheidungen zu treffen. In der Strategieentwicklung kann Design Thinking eingesetzt werden, um wechselseitig mit dem Kunden die besten Strategien für die Zukunft zu gestalten.

  • Die meisten Unternehmen sind seit den Neunziger Jahren auf Operational Excellence ausgerichtet. Dabei ist teilweise der Blick auf die Prozessperspektive aus Kundensicht verloren gegangen. Anstelle eines Prozessfetischismus und und wirkungsvollen, aber doch eher langfristig wirkenden Ansätzen wie Design Thinking bietet die Customer Journey Map zahlreiche Quick Wins und einen leichten Einstieg in die kundenzentrierte Transformation, weil sie das gelernte Prozessdenken nicht völlig ausschalten will, sondern nur die Perspektive Richtung Kunde lenkt. Das Webinar “Customer Journey Mapping” aus der Reihe “OneHourEssentials” geht genau diesen Weg und bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in das Thema Service Design.

  • Design Thinking ist ein kreativer und neuartig lösungsorientierter Denk- und Arbeitsansatz, der durch spezielle Methoden und Techniken die Komplexität unserer heutigen Welt mindert um schwierige Problemstellungen auf unorthodoxe Weise zu lösen.

  • 27. November 2020

    Prototypen dienen dazu, Ideen greifbar zu machen und zu testen, aber auch um Konzepte gegenüber Stakeholdern effektiv zu vermarkten und Feedback einzuholen. In der Praxis werden viele Prototypen jedoch viel zu schnell mit komplexen Software-Programmen erstellt. Diese digitalen Prototypen sind oft schon sehr glossy und zu nah am Endprodukt. Testuser sind daher oft weniger weniger kritisch, bzw. wagen nicht mehr so viel offene Kritik. Das kann dazu führen, dass wichtiges Feedback für innovative Lösungen ausbleibt. Einfache Prototypen können mit einfachen Mitteln aus Papier oder auf Flipcharts erstellt werden und ermöglichen es, auch in diversen Teams ohne spezielle Software-Kenntnisse direkt Prototypen zu erstellen. Teilweise geschieht dies unmittelbar aus einem Anforderungsworkshop oder einem Sprint im Rahmen des Design Thinking. Papier-Prototypen fördern eine Try-and-Error-Kultur, die zu mehr innovativen Ideen führt und insgesamt transformativ auf das Unternehmen wirkt. Das Webinar gibt hierzu einen strukturierten und praktischen Einstieg.